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Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)

Die Schilddrüsenunterfunktion ist die häufigste Funktionsstörung der Schilddrüse. Sie betrifft in ihrer vollständig ausgeprägten Form (sogenannte manifeste Hypothyreose) etwa zwei von hundert Menschen, in einer unvollständigen Form (sogenannte latente oder subklinische Hypothyreose) sogar sieben bis acht von hundert Personen. Frauen sind dabei etwa viermal häufiger betroffen als Männer.

 

Wie funktioniert die Schilddrüse?

Die Schilddrüse ist ein bei Frauen bis zu 18 ml und bei Männern bis zu 25 ml kleines Organ, das am Hals, etwa auf Höhe des Kehlkopfes, beziehungsweise knapp darunter zu finden ist. Diese Drüse produziert unter dem steuernden Einfluss der Hirnanhangdrüse Botenstoffe (sogenannte Hormone), die man als Thyroxin und Trijodthyronin bezeichnet. Für eine ungestörte Hormonbildung ist die Aufnahme ausreichender Mengen Jod mit der Nahrung erforderlich. Die Schilddrüsenhormone werden ins Blut abgegeben und erreichen auf diesem Weg ihre sogenannten Zielorgane, also die Organe, an denen bestimmte Wirkungen vermittelt werden sollen. Hierdurch regelt die Schilddrüse überaus zahlreiche wesentliche Körperfunktionen und Stoffwechselvorgänge, unter anderem den Energiehaushalt und die Körpertemperatur, die Herz-/Kreislauffunktion, die Darmtätigkeit, die Funktion von Talg- und Schweißdrüsen, die geistige Leistungsfähigkeit und viele mehr.  Beim Kind hat die Schilddrüse eine ganz entscheidende Rolle bei der Steuerung von Wachstum und Entwicklung. Die normale Funktion der Schilddrüse kann gestört sein, indem sie entweder zu wenig (Unterfunktion oder Hypothyreose) oder zu viel (Überfunktion oder Hyperthyreose) ihrer Hormone bildet.

 

Welche Ursachen hat eine Schilddrüsenunterfunktion?

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann ihre Ursache auf drei Funktionsebenen haben:

  • Unterfunktion der Schilddrüse selbst (= primäre Hypothyreose)
  • Unterfunktion der Hirnanhangdrüse, welche selbst die Schilddrüse steuert (= sekundäre Hypothyreose)
  • Unterfunktion des sogenannten Hypothalamus, d.h. Zentrum im Gehirn, das wiederum die Hirnanhangdrüse steuert (= tertiäre Hypothyreose)

Da die sekundäre und tertiäre Hypothyreose vergleichsweise selten auftreten, konzentrieren wir uns hier auf die primäre Hypothyreose. Diese Unterfunktion der Schilddrüse wird meist durch Entzündungen,  Jodmangel, Medikamentennebenwirkung und medizinische Interventionen (z.B. Operation, Bestrahlung) verursacht.

 

Was sind die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion?

Die häufigsten und damit wichtigsten Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sind:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Unerklärliche Gewichtszunahme
  •  Haarausfall, trockene Haut
  • Übermäßiges Frieren, neu aufgetretene Kälteempfindlichkeit
  • Neu aufgetretene Verstopfungsneigung.

 

Was können Sie selbst tun?

Eine ausreichende tägliche Jodaufnahme mit der Nahrung ist die wesentlichste Grundlage einer gesunden Schilddrüse und einer normalen Schilddrüsenfunktion. Dies ist zum Beispiel mit der regelmäßigen Nutzung von jodiertem Speisesalz in der Regel problemlos zu erreichen. Allerdings sollte, bevor die Jodaufnahme gezielt gesteigert wird, die Schilddrüse einmalig ärztlich untersucht werden, da bei bereits bestehenden Schilddrüsenerkrankungen eine erhöhte Jodzufuhr auch schädlich sein kann.

Außerdem sollten Sie, wenn Sie die typischen Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion oder eine sichtbare Schwellung der Drüse bei sich oder anderen wahrnehmen, dies ärztlich untersuchen lassen.

 

Was können wir für Sie tun?

Die Praxis Schröter verfügt über ein leistungsfähiges Labor und ein hochmodernes Ultraschallgerät der höchsten Leistungsstufe. Hiermit können unsere auf die Diagnostik hormoneller Erkrankungen spezialisierten Fachärzte (Endokrinologen) die Schilddrüse und deren Hormonhaushalt genau untersuchen, Normabweichungen und deren Ursachen gegebenenfalls erkennen und sie hinsichtlich erforderlicher Maßnahmen ausführlich beraten.