Sprechzeiten

Mo - Fr 9 - 12 Uhr

Mo, Di, Do 15 - 17 Uhr

Terminvereinbarung

Tel. 069 - 61 90 10

info@praxisschroeter.com

In Kooperation mit der

PKD am Städel | Praxisklinik für Diagnostik

Medizinisches Versorgungszentrum

Privat und alle Kassen

Städelstr. 10 · 60596 Frankfurt am Main

www.pkd-am-staedel.de

Internisten

H. R. Schröter,

Dr. N. Kühne

Dr. K. Martchenko

Metzlerstr. 37

60594 Frankfurt

Check Up – Präventionsmedizin

Warum ein Check Up?

Ein Check Up beim Arzt des Vertrauens entspricht einer "Momentaufnahme" des Gesundheitszustandes. Als Vorsorgeuntersuchung deckt er im günstigsten Falle auf, dass gesundheitlich "alles in Ordnung" ist und kein Handlungsbedarf besteht. Finden sich aber Risikofaktoren oder wird eine therapiebedürftige Erkrankung diagnostiziert, kann frühzeitig angemessen reagiert werden.

Die Entscheidung, sich einem Check Up zu unterziehen, kann vielfältige Ursachen haben: Dazu gehören unspezifische Beschwerden wie eine allgemeine "Leistungsminderung", formale Anlässe, z.B. ein runder Geburtstag, Sorgen um die Gesundheit der Partnerin/des Partners, aber auch wichtige Entscheidungen, z.B. eine große Investition.

 

Was bedeutet dieses Anliegen für den untersuchenden Arzt

Ursprüngliche Aufgabe des Arztes war die "Heilkunst":
Aufgrund von Beschwerden stellte er eine Diagnose und behandelte die diagnostizierte Krankheit nach allgemein anerkannten Leitlinien. Vorsorgeuntersuchungen – so auch der Check Up – stellen diese Aufgabe aber auf den Kopf: Sie dienen dem Erhalt der Gesundheit. Hier werden diagnostische Maßnahmen genutzt, um Befunde zu erheben, die dann rechtzeitig behandelt werden können ("Primärprävention").  Aufgabe des Arztes ist es dabei, den diagnostischen Aufwand mit dem Anspruch der Gründlichkeit an die besonderen Gegebenheiten des Patienten anzupassen.

 

In einem Check Up werden zur Vorsorge folgende Untersuchungen angeboten:

 

Ausführliche körperliche Untersuchung und Anamnese

Erfassung aller wichtigen Informationen zur Einschätzung des gesundheitlichen Status (z.B. Vorerkrankungen, etwaige familiäre Risiken etc.).

 

Untersuchung des Herz- und Kreislaufsystems in Ruhe und unter Belastung (Ergometrie, Spiroergometrie)

Hier werden Blutdruckverhalten, Herzfrequenz, evtl. Rhythmusstörungen, evtl. Durchblutungsstörungen des Herzens, Sauerstoffaufnahme und somit Trainingszustand und körperliche Leistungsfähigkeit erfasst und vermessen.

Diese diagnostischen Daten können z.B. auch für die Erarbeitung eines effektiven Trainingsplans genutzt werden.

 

Untersuchung des Bronchialsysthems und der Lunge (Spirometrie, Bodyplethysmografie)

Die körperliche Leistungsfähigkeit wird wesentlich bestimmt durch die mit dieser einfachen Untersuchung messbaren Parameter des Lungen- und Bronchialsystems. Sie gibt Auskunft über Lungenvolumina und Atemwegswiderstand und liefert viele zusätzliche Informationen sowie Hinweise bereits auf Frühformen bronchopulmonaler Erkrankungen wie z.B. Asthma, COPD ("Raucherlunge") und andere.

Sonografie des Herzens (Echokardiografie, Farbduplex)

In dieser Untersuchung werden die Herzhöhlen, die Herzmuskulatur, der Klappenapparat und der Herzbeutel in ihrer Funktion beurteilt und ausgemessen. Viele Herz-Kreislauf- aber auch Lungenerkrankungen führen zu (zunächst asymptomatischen) Veränderungen am Herzen, die hier aufgedeckt werden können.

 

Sonografie der großen Gefäße – Carotis (Halsschlagader), Bauch-, Beingefäße (Venen, Arterien, intraabdominelle Gefäße)

Der Zustand unserer Gefäße spiegelt unser tatsächliches, biologisches Alter. In den hier angewendeten sonografischen Verfahren (Farbduplex, Power-Duplex, Kontrast, "high-end" Sonografie) werden bereits kleinste Ablagerungen in der Gefäßwand sichtbar, lassen sich die Folgen etwaiger Risikofaktoren rechtzeitig erfassen u. ausmessen. So können Empfehlungen zur Prophylaxe gegeben werden, lange bevor eine Gefäßerkrankung Symptome und damit bereits Organschäden zur Folge hat.

Sonografie der Organe – Schilddrüse, Bauchorgane (Leber, Gallenblase, -wege, Pankreas, Milz, Nieren, Nebennieren, Darm, Prostata), Lymphknotenstationen

Das ohne jede Nebenwirkung anzuwendende bildgebende Verfahren der Sonografie ist heute unverzichtbarer Bestandteil jeder gründlichen Untersuchung bzw. Diagnostik. Neueste Technologie (3D, Kontrastsonografie, hohe zeitliche und räumliche Auflösung in der high-end Sonografie) und die exzellente Expertise der in der PKD untersuchenden Kollegen (bis Stufe DEGUM 2) ergeben eine hohe Sicherheit der diagnostischen Aussage bspw. zu etwaigen herdförmigen (z.B. Tumoren) oder diffusen (z.B. entzündlichen) Veränderungen der Organe.

 

Laboruntersuchungen – Blut/Serum, Urin, Stuhl

Laboruntersuchungen sind unverzichtbarer Bestandteil einer Vorsorgeuntersuchung. Angesichts der riesigen Zahl möglicher Analysen ist eine Stufendiagnostik zwingend: Im 1. Schritt muss dass "Basislabor" (z.B. Blutbild, Leberwerte, Schilddrüsenfunktion etc.). erhoben werden. Bei Auffälligkeiten in den Übersichtsparametern, wird die Diagnostik in einem 2. Schritt ("Speziallabor") vertieft – in der Regel ist keine weitere Blutentnahme nötig.

In der abschließenden Besprechung werden alle Untersuchungsergebnisse kritisch bewertet und erläutert und Sie, der Patient, erhalten einen zusammenfassenden Befundbericht. Darüberhinaus sind sämtlich Daten, insbes. die Bilddaten, digital archiviert und stehen auch später zur Verfügung. Eventuell neue Diagnosen, Therapieempfehlungen, Hinweise für etwa notwendige Verlaufsbeobachtungen etc. werden in der interdisziplinären Konferenz der PKD erörtert und – falls erforderlich bzw. gewünscht – Ihrem Hausarzt mitgeteilt.

 

Mögliche Erweiterungen des Check Up

 

Endoskopie

Eine wichtige Weiterung des Routine-Checks sind die endoskopischen Untersuchungen. Die Fachgesellschaft empfiehlt heute die Darmspiegelung (Koloskopie) ab dem 50. Lebensjahr, in begründeten Fällen - z.B. bei familiärer Belastung durch gastrointestinale Tumoren, unklaren abdominellen Beschwerden, Blut im Stuhl - auch zu einem früheren Zeitpunkt. Vorsorgekoloskopie und Gastroskopie (Magenspiegelung) werden in der PKD am Städel durchgeführt.


Details zum Ablauf der Untersuchung und zur exzellenten Expertise der dort tätigen Untersucher finden Sie
hier.

 

Knochendichte (DXA-Messung)

Mit zunehmendem Alter verliert der Knochen an Substanz, an "Dichte". Dadurch steigt das Risiko für Frakturen bereits bei geringfügigen Anlässen. Dieser zunächst "natürliche" Vorgang kann allerdings durch eine gesunde Lebensweise, wie regelmäßige körperliche Aktivität und kalziumreiche Ernährung, verlangsamt werden. Zahlreiche Risikofaktoren können diesen Vorgang aber erheblich beschleunigen, sodass sich – in der Regel unbemerkt – das Krankheitsbild der Osteoporose, d.h. der Knochenentkalkung, entwickelt.

Mit einer für den Patienten einfachen, technisch jedoch aufwendigen Untersuchung (DXA-Messung) kann der Knochenstatus exakt bestimmt und die in Leitlinien festgelegten Theapieempfehlungen formuliert werden. Diese Messtechnik ist die hierzu einzige international anerkannte Methode.
Weitere Details hierzu finden Sie im Patienten-Newsletter
Knochendichte.

 

Schlafmedizin

Der Schlaf ist ein für unseren Organismus notwendiger Teil des Tages und er ist, vor allem im Gehirn, ein sehr aktiver Vorgang.

Für einen "erholsamen", gesunden Schlaf müssen mehrfach hintereinander verschiedene Schlafstadien durchlaufen werden. Wenn diese Abläufe unterbrochen werden, der Schlaf also fragmentiert wird, treten zunächst unspezifische Symptome auf – von Tagesmüdigkeit bis hin zum "Sekundenschlaf", Leistungsminderung, Konzentrationsstörungen o.ä.. Im fortgeschrittenen Stadium kommen Stoffwechselstörungen, Übergewicht, Bluthochdruck und psychische Störungen hinzu. Dies alles, ohne dass der Patient im engeren Sinne erwacht, im Gehirn aber (messbar in der Hirnstromableitung, dem EEG) Weckreaktionen (arrousels) ausgelöst werden.

Typische Verursacher eines fragmentierten Schlafes sind starkes Schnarchen, nächtliche Atempausen sowie ungewollte anfallsartige Zuckungen der Beine (restless legs).

Durch die modernen Möglichkeiten schlafmedizinischer Untersuchungen sind diese Störungen eindeutig nachweisbar: Ergibt eine ambulante Schlafmessung zu Hause (PG, "ambulante kardiorespiratorische Poligrafie") typische Muster gestörten Schlafes, wird im komfortablen Schlaflabor der PKD am Städel mit einer weitergehenden Messung, der PSG (Polisomnografie), eine umfassende Schlafanalyse durchgeführt.

Besonderer Vorbereitungen durch den Patienten bedarf es dabei nicht.

 

Weitere Details hierzu, auch zu den dann erwägbaren therapeutischen Möglichkeiten finden Sie hier

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier in einem Artikel von SPIEGEL ONLINE vom 10.09.2013

Datenschutz